Sommerferien in Cavallino
Nach einer langen zweitägigen Reise über die Lombardei nach Cavallino geniessen wir das angenehm warme Klima. Es ist überraschenderweise nicht so heiss wie in früheren Jahren aber trotzdem wunderbar warm. Wir mussten jedoch bis heute noch nie die Klimaanlage einschalten, die Umwelt dankt. Auf unserer Hinreise haben wir Schnee auf dem Gotthard getroffen und die Staus um Mailand grosszügig umfahren, was aber auch einiges an Zeit verschlungen hat, macht nichts, wir haben ja Ferien. Leider war im Zwischenstopphotel ein kleines Chaos und so wurden wir husch im Nachbarhotel einquartiert. Tia, so läuft’s halt in bella Italia.
Angekommen in Cavallino lässt man uns aber bereits vor dem Mittag in unseren herzigen Bungalow und wir geniessen bereits Sonne, Sand und Strand. Bis heute verbringen wir jeden Tag zig Stunden am Beach. Zwischendurch machen wir manchmal einen kurzen Abstecher in den Pool à la Australia, nur mit Badehose, Schwimmbrille und Badetuch bewaffnet. Beim Pool hat es neue Rutschen gegeben, die den Kids mächtig Spass machen.
Man glaube es kaum, aber wir haben bereits wieder einen Bungalow für den nächsten Sommer reserviert. Die Auswahl ist bereits wieder massiv beschränkt da quasi ausgebucht. Der Platz ist beliebt und es scheint die Schweizer nehmen immer mehr Überhand hier. Es fällt auch auf, dass die Schweizer Bungalows und grössere fest stehende Caravans mögen. Die wenigen Zeltplätze werden grosszügig den Dänen, Holländern und Ostländern überlassen. Es werden eh von Jahr zu Jahr weniger Zelt-/ Stellplätze.
Am Dienstag Abend geniessen wir eine Portion Toro aus der Region mit Kartoffel, Salat und einem Schluck Lambrusco. Leider schafft es der lokale Piave-Käse, der ebenfalls angekündigt war nicht bis zu unserem Tisch. Es ist der letzte Abend mit Visentinis. Sie reisen morgen Mittwoch zurück in die Schweiz. So geniessen wir noch alle ein Glace und die Kids die abendliche Kinderdisco.
Camping im Tessin
Nach bangen Tagen, in denen das Wetter seine Kapriolen voll auslebt und die Vorhersagen sich von Grau in Tiefschwarz ändern, entscheiden wir uns kurzfristig mit Jolanda und ihren Kollegen ins Tessin zum Campieren zu fahren. Bei strömendem Regen packt Joe unsere Siebensachen in den Peugeot und ab geht es Richtung Gotthard. Eigentlich wollten wir an den Klöntalersee fahren, aber dort wären die Gummistiefel angesagt, darum der Umzug ins Tessin.
Auf dem Gotthardpass ist es grau in grau, man sieht kaum die Hand vor den Augen, brrr. Aber nach dem ersten Tunnel bricht die Sonne durch und das Wetter hellt auf. Angekommen in Acquarossa im Bleniotal unter dem Lukmanier beziehen wir unseren Camping und warten noch ein bisschen bis der Rasen abtrocknet, hat es doch auch hier bis vor wenigen Stunden aus Kübeln gegossen.
Mit unserem Einzug schlägt das Wetter aber definitiv um und vor uns stehen ein paar sonnig warme Tage im Tessin. Der Nordföhn tut sein übriges dazu. Er bringt zwar Sonnenschein aber Abends auch eine Kühle die nach Faserpelz ruft.
Schnell stehen unsere beiden Zelte, oranges Gigathlon-Zelt für Claudine und die Kids und einem Mini-Iglu für Joe. Auf Anraten der Nachbarn wird alles fest verspannt und mit Heringen in den Boden genagelt, der Nordföhn lässt grüssen.
Der erste Abend ist kurz und wir speisen Pizza im nahen Dorf. Hier schläft man gut und lange, geben die hohen Berge doch auch am Morgen lange Schatten. Den Samstag verbringen wir eigentlich am Bach oder besser geschrieben im Bach. Eisig kalt ist er zwar aber es macht riesig Spass diesen umzuleiten, zu stauen und darin zu baden. Wir strielen den Bach aufwärts und machen nochmals eine grosse Staumauer. Océane und Tristan lassen sich im Bach sogar treiben, tauchen und planschen (ist am Fall wirklich kalt, echt!!!).
Am Mittag stechen wir das Fass Baarer Bier (Cool Keg) an. Herrlich kühles Bier zu den grillierten Würsten, das schmeckt. Abends geniessen wir Pasta vom Gaskocher und auch das Bier ist immer noch kühl.
Nach einer zweiten herrlichen Nacht, zieht es uns auch am Sonntag zurück an “unseren” Bach. Steine suchen, stauen usw. alles was Spass macht und ein selber gekochtes Risotto zum Zmittag runden unseren Campingplausch im Süden ab.
Wir kommen definitiv zurück (und wollen uns ein richtiges Zelt zulegen
)
Goodbye Australia
Wir verbringen unseren letzten Tag in Australien im Hotelpool und Outlet-Shoppingcenter. Wir dürfen unser Hotelzimmer bis 14h behalten, etwas absolut Ungewöhnliches in einem Land von Frühaufstehern, wo man normalerweise ein Zimmer bis 10h verlassen haben muss. Wenn irgendwo “open till late” steht, dann heisst das hier bis etwa 19h aber maximal bis 21h!
Wir packen unsere fünf grossen Gepäckstücke, wägen und kommen wieder ans Limit von 120kg (30kg pro Person dürfen wir heimfliegen). Am Flughafen sind wir dann doch 5kg zu schwer und müssen ein paar Sachen umpacken und ins Handgepäck nehmen.
Nun ist alles verladen und wir werden in einer Viertelstunde boarden. Love (Claudine), Mate (Joe), Sweetie (Océane) und Matie (Tristan) verabschieden sich von diesem wunderbaren Land und hoffen auf ein Wiedersehen. Wir haben sooo viel erlebt und sind ziemlich wehmütig, dass es nun Abschied nehmen heisst.
Übernachtung: on board EK 435 von Brisbane nach Dubai
Wetter: bewölkt bei 24°C und anschliessend eisig kalt in rund 10′000m Flughöhe
Aquarium-Pool
Es ist regnerisch, was kann man da besseres tun als Shoppen gehen? Any questions? Gleich um die Ecke ist das grösste Shoppingcenter von Queensland und wir haben auch noch ein paar Aussie-$ in der Tasche.
Natürlich prüfen wir auch die Tauglichkeit des Rooftop-Pools unseres Hotels. Der ist megagigacool und zwar nicht die Aussicht beim Schwimmen und Planschen, Nein, der ist erhöht gebaut und hat Guckfenster drin, wie ein Aquarium. Océane und Tristan finden dies den Hammer.
Übernachtung: wie gestern (letztes Mal schlafen in Oz!)
Wetter: regnerische 25°C
White Water World
Mit unserem neuen Bild im Gepäck verlassen wir Surfers Paradise wieder Richtung Norden. Das Wetter ist gut und die Kids und Claudine wollen nochmals in den Wasserpark. Dort verbringen wir die nächsten Stunden, fräsen coole Rutschbahnen runter und gumpen im Wellenbad. Danach fahren wir zurück nach Brisbane und beziehen unser letztes Hotel am Flughafen. Am Abend lassen wir es uns beim Thai schmecken.
Übernachtung: Novotel Brisbane Airport, Flughafen Brisbane in einem Double/Double Hotelzimmer (2 Nächte)
Wetter: 28°C Sonnenschein und zwischendurch Schauer
Bild abgeholt
Gemütlich fahren wir Richtung Süden nach Surfers Paradise zurück. Uns lockt es nicht richtig, da dies auch bedeutet, dass das Ende unserer schönen Reise näher rückt. Eigentlich wollten wir die letzten drei Tage in Brisbane verbringen, aber Angus hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, Hotelzimmer sind Mangelware. Surfers Paradise wieder zu sehen ist aber auch ok.
Unterwegs machen wir einen Halt beim Glass House Mountains Lookout. Kegelförmige, schroffe Fels- und Berggebilde vulkanischen Ursprungs stehen bizarr in der Gegend.
Natürlich testen Océane und Tristan den Pool des Hotels ausgiebig, bevor wir beim Italiener essen gehen. Nachher holen wir unser Turtle Painting von Anthony Walker in der Galerie ab. Wir freuen uns schon darauf, es in unserem Wohnzimmer aufzuhängen.
Übernachtung: Vibe Gold Coast, Surfers Paradise in einem Hotelzimmer mit drei Einzelbetten von uns zu einem Massenlager umfunktioniert (1 Nacht)
Wetter: regnerische 26°C, zwischendurch scheint die Sonne durch
Océane bloggt
Heute erwache ich megafrüh, da Tristan einen solchen Radau macht. Es ist schon hell draussen, aber Mami und Papi meinen es sei noch Nacht und wir müssen nochmals schlafen gehen. Zum Zmorgen esse ich einen Toast mit viel Butter und Honig drauf. Ich streiche den Butter ganz alleine auf den Toast, so kann ich megaviel davon drauf streichen.
Nun fährt uns Papi nach Eumundi an den Markt, lässig, da kann ich shoppen. Wieder zu Hause male ich den tollen Beach in mein Tagebuch und schneide ein paar schöne Bilder aus, um sie einzukleben. Papi hilft mir beim Einkleben, damit es nicht verschmiert. Nach dem Mittagessen und der Siesta fahren wir an den River Beach zum Sändele und Boarden.
Cool, drei Pelikane sind auch bereits am Beach und ich boarde wie wild. Mit Tristan machen wir abschleppen, er kniet auf dem Board und ich ziehe ihn. Eine Board Marina baue ich auch im Sand, da darf ich aber nur mit dem Boogie Board anlegen, Tristan hat eine eigene gebaut. Ich freue mich schon ganz riesig auf das Glacé, ich nehme immer dasselbe, den Clown mit der Kaugumminase.
Lässig, es beginnt zu regnen! Ich will trotzdem noch am Beach bleiben. Ein bisschen Wasser macht ja nichts, aber plötzlich wird es doch zuviel und wir fliehen in einen Unterstand im Park. Nun machen wir eine Action, Papi springt in den Shop um die Glacé zu holen, ich und Tristan steigen flitzebogenschnell ins Auto und Mami fährt. Zwei Australiern geben wir noch einen Lift zur Fähre, da es sooo stark schiffet.
Zu Hause hopse ich direkt in den Pool, oben und unten nass. Lässig. Papi schmeisst mich immer wieder ins Wasser und Mami schwimmt und taucht mit mir, das fägt. Der Pool ist schön warm, der Regen ist kühler.
Beim Znacht tische ich und muss nachher dem Opa ein paar Smileys skypen. Oha, er weiss nicht wie man Smileys skyped, muss ich ihm bei Gelegenheit mal zeigen und erklären, ist ganz einfach. Gäll Opa, machen wir. Nun bin ich müde, war ein langer Tag, noch die Bobochen eincremen und mir von Papi die Guetnachtgeschichte erzählen lassen. Dann kuscheln wir noch ein bisschen.
Alle Fotos von Océane fotografiert:
Übernachtung: wie gestern
Wetter: sonnig 30°C, am späten Nachmittag zieht ein Monsumregen über uns
Another Beachday
Nach einer Runde im Shoppingtempel, wo wir wiederum ein paar Trouvaillen einfangen oder alte Stücke ersetzen, geht’s an den Main Beach zum Boogie Boarden. Claudine hat auch mega Fun am Boogie Boarden, so streiten sich mittlerweile drei um ein Board
. Ohne Unterbruch fahren wir dann direkt an unseren River Beach zum Zvieri, Baden und Sändelen – Kinderparadis pur.
Übernachtung: wie gestern
Wetter: sonnig 32°C
Ein Koala in Noosa
Morgens machen wir bereits die erste Entdeckung, eine 25cm lange Eidechse sonnt in unserem Garten, es wird nicht unsere Letzte sein für diesen Tag. Heute erkunden wir den Noosa Nationalpark und suchen Koalas. Wir finden nur eines dieser seltenen Tiere, das ziemlich faul auf einem Ast döst. Dafür sehen wir aber umsomehr Surfer und Stand Up Paddle Sufers, scheint hier eine beliebte Sportart zu sein. Da steht man auf dem Longboard und bewegt sich mit einem Paddel vorwärts, bzw. steuert sich durch die Wellen. Auf dem Rückweg von der Alexandria Bay laufen wir einer grossen Eidechse über den Weg und machen in der Tea Tree Bay den Mittagsrast.
Am Noosa Main Beach verbraten wir ein paar Stunden beim Boogie boarden, baden und sändelen. Boogie boarden ist einfach sooo cool.
Océane am Boogie Boarden (Film mit ca. 1.5MB)
Tristan am Boogie Boarden (Film mit ca. 2MB)
Als Abschluss gehört eine Flanier- und Shoppingrunde an der berühmten Hastings Street einfach dazu. Tatsächlich finden wir ein paar Stücke für unsere Sammlung… Das Gepäck für den Heimflug wird immer schwerer.
Übernachtung: wie gestern
Wetter: ziemlich sonnig 30°C
Noosa River
Nach einem genüsslichen Latte an der Riverfront, machen wir uns auf den Beach am Noosa River zu suchen. Nach einem kurzen Walk um den Campingplatz hinter unserem Apartmentkomplex finden wir ihn bereits und sind positiv überrascht. Heller, feinster Sand, ruhiges Wasser, ein paar Palmen und wenig Leute. Da pflanzen wir unsere Sonnenschirme ein und verbringen ein paar Stunden beim Sändelen, Baden und Faulenzen.
Noosa ist ein Ferienort am Noosa River gelegen und mitten in Mangroven und Regenwäldern. Verstreute Stadtteile wie Noosa Heads und Noosaville liegen entlang dem Fluss und über den Hügel verteilt – alles sehr grosszügig und relaxt.
Übernachtung: wie gestern
Wetter: ziemlich sonnig 28°C