Colombo

Heute kommen wir in Colombo an und verbringen den Tag im ODEL, quasi dem hiesigen Globus mit Shopping. Die Ausbeute ist ziemlich gut. Am Abend essen wir in einem sehr coolen Restaurant, dem Paradise Road Gallery Cafe. Es liegt in einem romantischen Innenhof und das Essen war auch sehr super.

Am Sonntag holt uns Denise im Hotel ab. Nach dem gemeinsamen Frühstück zeigt sie uns die Stadt. Wir besuchen den wichtigsten Tempel, den Gangaramaya Buddhist Temple, dann besuchen wir die Independance Hall, die lokalen Biomarkt und diverse Shoppingstrassen und -Center. Selbstverständlich heben wir unterwegs die paar wenigen Caches in Colombo.

Übernachtung: Ellen’s Place, Colombo in einem Deluxe Room (2 Nächte)
Wetter: heiss und sonnig

Homestay – Schlafen auf dem „Bauernhof“

Unsere Gastgeberin Rita führt uns nach einem ausgiebigen Sri Lankischen Frühstück durch ihre Farm. Nach dem Aufstieg durch die kleine Teeplantage erklärt sie uns auf dem Hügel die Umgebung, die Grenzen ihrer Farm und alle Nachbarn und auch viele Geschichten aus dem täglichen Leben. Auf der Wanderung quer durch das Gelände sehen wir alle möglichen Früchte, Gewürze und lernen einiges darüber. Tee, Passionsfrüchte, Reiss, Zitronengras, Ananas sind wohl noch die Geläufigeren, aber weiss denn jemand wie der Zimt gewonnen wird, wo das berüchtigte Pfefferland ist, oder wie die Pfefferkörner sortiert werden? Übrigens, der Silberspitzen Weisstee wird von Hand abgelesen und dann die Spitze mit der Schere abgeschnitten, bevor die Spitzen zur Lufttrocknung auf Tücher gelegt werden. Dies ist der gesündeste Tee überhaupt, da er viele Antioxidantien hat. Die obersten drei Jungtriebe/-blätter des Tee-Astes werden für den Grüntee verwendet.  Für die Sortiererei der Pfefferkörner ist am Tech Luzern in Horw eine neuartige Sortiermaschine in Entwicklung und soll noch vor Ende Jahr auf der Farm installiert werden. Rita und ihr Mann Rangie haben schon mal ein paar neue Peffersträucher angepflanzt, da die Maschine ein Mehrfaches der von Hand zu bewältigenden Menge verarbeiten wird.

Die Antwort zu den Zimtrollen bin ich noch schuldig. Das ist die innere Rinde eines Baumes der Höhe eines Haselstrauches. Ein ganzer Ast gibt etwa 2-3 schöne Zimtrollen, der Rest zerbröselt und kann nur als Bruch verkauft werden. Anyway, ich freue mich jetzt schon auf die Zimtsterne zu Weihnachten.

Auf der Farm wurde ein Lehmhaus wie anno dazumal aufgebaut, sogar mit Blätterdach und Kochstelle. Darin geniessen wir eine Kokosnusssaft vom Baum nebenan, bevor wir im Tuk Tuk zur Schule aufbrechen. Ja, wir gehen in eine Schule und wollen schauen wie weit die Renovationsarbeiten am Dach gekommen sind.  Die Ziegel des rund 30 jährigen Dachs sind bereits heruntergenommen worden und werden von den Eltern nun gereinigt. Ein lokaler Zimmermann wechselt nun die Dachbalken Stück um Stück aus, Termiten sind die hiesigen Feinde des Holzes.

Die extrem hohe Luftfeuchte macht uns zu schaffen, so geniessen wir eine Pause bevor es zu Tee und Gebäck geht. Wir verbringen hier einen tollen Tag, sehr informativ und extrem gastfreundlich. Wir essen am Familientisch, wo der Koch Potts zu jedem Essen neue Leckereien auftischt. Dieser Homestay ist wirklich ein Geheimtipp!

Übernachtung: wie gestern
Wetter: sonnig, heiss und extrem feucht

Kandy – im Teeland Ceylon

Die heutige Tagesroute ist die längste der ganzen Reise. Wir durchqueren die Berge in der Mitte von Sri Lanka und fahren via Kandy in die Nähe von Colombo. Wir kommen zügig voran und erklimmen in einer kurvigen Fahrt (genau 18 Kurven) die Hochebene von Kandy. In der Umgebung von Kandy und aus dem Hochland kommt der bekannte Ceylon Schwarztee. Unterwegs besuchen wir eine Teefabrik. Ein etwas lustloser Guide erklärt uns die verschiedenen Schritte vom grünen Teeblatt bis zum fertigen Teeprodukt. Zum Abschluss geniessen wir eine Tasse Tee und nehmen auch etwas Tee mit auf die weitere Reise. Einige Kilometer weiter erreichen wir unser heutiges Etappenziel in Amitirigala.

Übernachtung: Homestay Amitirigala, hier die genauen Koordinaten, falls jemand da mal hin möchte:
GPS-Koordinaten: N 07°  02.474  E 080° 11.686
Wetter: heiss, unterwegs teilweise leicht bewölkt und sonnig

Bootsafari im Galoya Nationalpark

5.00 h: der Wecker klingelt und wir bereiten uns für die morgendliche Safari vor. Mit dem Safari-Jeep geht es zum Anlegeplatz der Boote. Bereits die Hinfahrt entpuppt sich als Safari, entdecken wir doch bereits die ersten Elefanten, wilden Büffel und Vögel. Bei einem staatlichen Büro müssen wir anhalten und die Eintrittstickets abholen. Bei uns ging dies einigermassen zügig über die Bühne, es kann aber auch länger dauern wie uns die Guides erklärten. Zwei Boote sind auf dem See unterwegs, vier Boote hätte die Behörde aber – man lese genau – nur zwei Motoren. Und eines der Boote hat zudem unsere Lodge gesponsert, da die alten in einem solch schlechten Zustand waren…

Mit dem Boot geht es zügig zu den Krokodil-Spots und tatsächlich entdecken wir drei Krokodile, die noch am Land liegen sich nun aber ins Wasser begeben. Danach wird nach Elefanten Ausschau gehalten. Wir steuern einen grossen Bullen an und schauen im eine Weile zu. Auf dem Rückweg legen wir einen Zmorge-Znüni-Picknickstop auf einer einsamen Insel ein und geniessen das Mitgebrachte. Schon steht die Sonne hoch und brennt auf die Köpfe so machen wir uns auf den Rückweg zur Lodge.

Zum Ausklingen des tollen Aufenthaltes geniessen wir den Nachmittag mit Liegestuhl und Pool.

Übernachtung: wie gestern
Wetter: sonnig und heiss

Rumpelfahrt ins Landesinnere

Die heutige Etappe hat es in sich, wir fahren gut 6 Stunden ins Galoya Valley im Landesinnern. Die Strecke der Küste entlang Richtung Süden ist noch angenehm, aber die letzten 80 Kilometer waren eine einzige Rumpelkiste mit Achterbahn. Unterwegs konnten wir die Landschaft geniessen, insbesondere der Wechsel von der Küste über trockene Voralpen zur urwaldähnlicher Hügelvegetation um den Gal Oya Nationalpark.

In der Gal Oya Lodge angekommen werden wir aber für die mühsame Anreise vollstens entschädigt. Wir haben ein kleines Paradies auf Erden gefunden. Unser Bungalow mit Freiluftbad ist der Hammer, der Pool mitten im Urwald einzigartig. Fehlen nur die vorbeiziehenden Elefantenherden… wir fühlen uns wie auf einer Safari und geniessen die völlige Abgeschiedenheit. Der Naturalist der Lodge nimmt Tristan und Joe mit auf einen Abend-Walk zum nahegelegenen See. Unterwegs fachsimpeln er und Tristan über Blumen, Gräser, Vögel und einiges mehr. Eigentlich ist Joe nur zur Dekoration mitgegangen.

Nach einem lokalen Curry fallen wir völlig erschöpft in unser Bett mit Moskitonetz. Sofort schlafen wir ein und träumen schon bald von trötenden Elefanten.

Übernachtung: Gal Oya Lodge
Wetter: sonnig

Pigeon Island und Nilaveli Beach

An der Nord-Ostküste von Sri Lanka starten wir unseren Erholungsurlaub am Wasser. Die grossen Reisen liegen hinter uns und das Relaxen vor uns. Darum bleiben wir auch drei Tag hier an der schönen Küste und geniessen das Nichtstun. Der kleine Unterwasser Nationalpark Pigeon Island liegt direkt vor unserem Hotel und eine Tauchbasis gleich neben unserer Anlage. Da möchten Claudine und Océane doch gerne in den Indischen Ozean springen und unter Wasser gucken gehen. Tristan und Joe gehen zum Schnorcheln mit. Kaum im Wasser überholt uns bereits ein Riffhai, ups… später entdecken wir eine Schildkröte und viele Fische. Den Zwischenstopp zwischen den zwei Tauchgängen machen wir auf der Insel. Da stehen sich ein paar Hundert Besucher auf den Füssen herum, wo hier wohl der Naturschutz ist? Die Parkgebühr war dann wohl eher ein Eintrittskarte…

Am Sonntag überkommt uns die Shoppinglust, Océane und Joe fahren nach Trinco zum „bummeln“. Da hier der Tourismus noch jung ist, sind die Geschäfte auf die Einheimischen ausgerichtet. Wir finden aber ein paar Sachen und haben unseren Spass am Handeln.

In der Hotelanlage tollt sich eine Familie Affen aus und wir geniessen das Spektakel vom Liegestuhl aus. Mit Buggyboarden und sünnele runden wir die Tage ab.

Übernachtung: wie gestern und vorgestern
Wetter: sonnig und heiss
Tauchgänge: 2 (C + O)

Polonnaruwa

Heute verlassen wir Sigiriya in Richtung Ostküste und Trincomalee. Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in die alte Königsstadt Polonnaruwa. Tristan und Joe bergen mitten in den noch vorhandenen Ruinen und Tempeln, aber etwas abseits der Touristenpfade, einen Cache. Die beiden erklimmen einen Fels, wo zu Urzeiten wohl ein Fels-/Höhlen-Unterstand war. Océane und Claudine besichtigen die sehr schönen und bekannten Buddhastatuten (liegend, sitzend, stehend). Ausserdem gibt es hier eine sehr grosse und schöne Stupa und diverse weitere Ausgrabungen der alten Königsstadt.

Auf der Weiterfahrt schleppt uns der Guide in eine Holzschnitzerei, wo wir überteuerte Schnitzerarbeiten angucken dürfen… Natürlich kaufen wir da nichts, wir kaufen lieber bei den „bösen“ fliegenden Händlern. Da kostet der geschnitzte Elefant rund 6x weniger, dafür ist er nicht „echt“. Die Fahrt in den Nordosten dauert seine Zeit und führt nun in das frühere Bürgerkriegsgebiet. Die Strasse ist gut, der Grund ganz banal, diese wurde erst nach dem vor circa 4 Jahren beendeten Bürgerkrieg neu gebaut.

Übernachtung: Anilana Nilaveli, Nilaveli Beach bei Trincomalee in einem Pool Chalet (3 Nächte)
Wetter: schön und warm

Elefanten!

Heute machen wir einen Besuch in Sri Lankas Ballenberg. Zuerst geht es mit dem Ochsenkarren über Stock und Stein, dann werden wir mit einem kleinen kajakähnlichen Katamaran über den Stausee geschippert. Selbstverständlich erklimmen wir den Elefantenausguck und erfahren in einer original Lehmhütte ein paar Infos zum Leben vor Hundert Jahren. Im Anschluss und einem Walk durch die Mittagshitze werden uns ein paar der einheimischen Mahlzeiten erläutert und wir dürfen auch probieren.

Nach der Siesta im coolen Hotelpool und dem obligaten Clubsandwich werden wir für die Jeep-Safari im Minneriya-Nationalpark abgeholt. Nach einigem Warten dürfen wir (und ein paar Dutzend andere Jeeps) in den Park und WOW!, treffen auf eine Elefantenherde! Rund 20-30 Elefanten fressen und spielen. Wilde Büffel im Hunderterpack finden wir am nächsten Wasserloch und unzählige Vögel. Die zusammengefasste Trophäenliste von der Safari:

  • Elefant
  • Wasserbüffel und wilde Büffel
  • Chamäleon
  • Eisvogel
  • Adler
  • Mungo
  • Pelikan
  • Seeadler
  • Pfau

Übernachtung: wie gestern
Wetter: schön und heiss

Lion Rock Sigiriya

Heute früh machen sich Tristan und Joe auf den Weg zum markanten Lion Rock. Dies ist eine alter Königssitz mit zwei Anlagen, der Sommerresidenz auf dem Berg und dem Winterresidenz am Fusse des Felsens. Bei schönstem Sonnenschein erklimmen wir den Fels und schwitzen dabei ein paar Liter Wasser. Auf eine One-Way-Weg geht es nach oben, teilweise über Hühnerleitern mit Gegenverkehr. Auf dem Felsen angelangt geniessen wir eine fantastische Ausblick über Sri Lanka. Man erkennt das Hochland von Kandy, aber auch die unendlichen Flächen mit Urwälder.

Zurück im Hotel kühlen wir uns im einmaligen Infinity-Pool ab und geniessen das Nichts-Tun.

Übernachtung: wie gestern
Wetter: sonnig und heiss

 

Ayubowan – Mögen Sie lange leben (Singalesischer Willkommensgruss)

Unser erster Tag in Sri Lanka beginnt bei einem wunderbaren Frühstück in diesem Beach Hotel. Blick auf den indischen Ozean und eine Früchteauswahl vom Feinsten. Heute fahren wir ins kulturelle Dreieck Sri Lankas. Für die etwa 160km lange Strecke brauchen wir fast fünf Stunden. Bei dem vielen Verkehr mit Lastwagen, TukTuks, Mopeds und Autos sowie diverse Baustellen, machen ein zügiges Weiterkommen schwierig. Dafür sieht man hier einiges: wie die Leute leben, was sie verkaufen und vieles mehr. Auch in diesem Land findet das Leben auf der Strasse statt. Es gibt unzählige Verkaufsstände und Kleinstläden entlang der Strasse. Teilweise wird direkt vor Ort gekocht, meist mit einer ganz einfachen Feuerstelle bestehend aus ein paar Ziegelsteinen und einem Blechtopf. Wir sind hier in einem Kleinbus mit unserem deutschsprachigen Guide Mike und eine Fahrer unterwegs.

Unterwegs probieren wir Lychees und kaufen einem Bauern ein Säckli voll ab. Angekommen in Dambulla gehen wir zuerst in einem lokalen Guesthouse Mittag essen. Wir erhalten das Probiermenu, wobei uns das meiste gut schmeckt. Preislich werden wir wohl ziemlich abgezockt, daran müssen wir uns zuerst gewöhnen. Den Burmesen ist es im Gegensatz zu den Sri Lankern fremd, für Touristen ein Mehrfaches des normalen Preises zu verlangen.

Nach dem Essen besichtigen wir die Höhlentempel von Dambulla, die UNESCO Welterbe sind. Nach über 600 Stufen erreichen wir die fünf Höhlen, die sehr schön bemalt sind. Wie in Myanmar sind die Menschen hier Buddhisten und da wissen wir ja schon einiges darüber.

Dann sind wir müde von der langen Fahrt und checken im sehr schönen und ziemlich neuen Hotel ein. Der Pool ist auch der Hammer, wir liegen noch ein bisschen drin rum. Abendessen gibt es im Hotel als Buffet, sehr fein und sehr schön präsentiert. Wir wohnen in einem Attic Room, ein Zimmer mit einem Kinderzimmer, das über eine Wendeltreppe erreichbar ist – sehr geräumig und schön.

Übernachtung: Aliya Resort, Sigriya (3 Nächte)
Wetter: schön, teil bewölkt, am Abend ein Gewitter bei gut 30°C

Zeit
  • Zug: 2017-07-22 10:39
  • Yangon: 2017-07-22 15:09
  • KL: 2017-07-22 16:39
  • Colombo: 2017-07-22 14:09
  • Malediven: 2017-07-22 13:39
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